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Grundlegendes zu Pflanzen- und Kulturschutz

Kirschessigfliegenlarven auf Himbeere ©Wiesenhofer Manfred, LK Steiermark

Jede Obstart hat spezialisierte Krankheitserreger und Schädlinge

Ohne gezielte Abwehrmaßnahmen ist in der Steiermark die Produktion von qualitativ hochwertigem Beerenobst unmöglich. Jede Strauchbeerenart hat ein paar wenige besonders wichtige Schaderreger, deren Bekämpfung praktisch jedes Jahr zwingend notwendig ist.

Bei fast allen Strauchbeerenarten kommt Grauschimmel vor, bei Stachelbeere ist der amerikanische Stachelbeermehltau besonders gefürchtet und Himbeeren sind besonders von bodenbürtigen Pilzschaderreger gefährdet. Die Kirschessigfliege befällt vor allem Brombeeren, Heidelbeeren und Himbeeren und kann erhelbliche Schäden hervorrufen!

Krankheiten und Schädlinge treten nicht jedes Jahr im gleichen Ausmaß auf, meist ist ihr Auftreten stark abhängig von der Witterung. Daher müssen die Obstbäuerinnen und Obstbauern die Situation ständig im Auge behalten und bei Bedarf effektive Gegenmaßnahmen setzen. Besondere Probleme bereiten zunehmend sogenannte invasive Schaderreger, welche eingeschleppt wurden und nicht mehr ausgerottet werden können.

Regendächer und Hagelnetze werden oft verwendet

Aufgrund der Zunahme von Wetterextremen werden auch bei Beerenobst Kulturschutzmaßnahmen wie Regendächer und Hagelnetz als auch Bewässerung und noch mehr verbreitet eingesetzt. Auch der Substratanbau findet bei verschiedenen Strauchbeerenkulturen in der Produktion von Tafelware seine Anwendung.

Regendach mit Hagelnetz bei Himbeeren ©Wiesenhofer Manfred, LK Steiermark
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